cadavre exquis

Le cadavre exquis
boira
le vin
nouveau
Ein sonniger Tag in Ameisentown.
Alle freuen sich auf den Sommer, nur Werner K. nicht. Er mag es lieber dunkel und kalt.
Wie ein Maulwurf, der unter der Erde übersommert, zieht er sich zurück.
Und schläft und träumt und schläft und träumt.
Er träumt von Erdbeeren, Bananen und Regenwürmern, von Nägeln und Schuhsohlen und kleinen Fischen.
Wer hatte denn gesagt, das würde keinen guten Eintopf geben?
Alles, was er jetzt noch brauchte, wäre eine gute Fleischeinlage.
Tofu mit Wurst, also.
Essen lähmt das Denken, denkt er sich da, und zieht eine Buttercremetorte unter seinem Hut hervor.
Aber was finden sich denn da für Gedanken unter dem, ach, so großen, schweren Hut?!
Leider riecht sie schon ein wenig.
Aber das macht nichts, schließlich ist heute Freitag.
Und der Himmel ist hoch und blau und leer... Die gelb lackierten Untertassen stören vielleicht ein wenig, aber wer will schon kleinlich sein.
Bald werden sie zur Erde fahren und tausendfach zerspringen.
Wer nicht getroffen wird, hat Glück, und darf sich mit lila Seife waschen.
Die Seife schmeckt mir nicht so gut, jammert die kleine Trude mit den neuen Haaren, und steckt sich einen Busfahrplan in den Mund.
Schwere Kost, diese bleiernen Linien.
Aber wenn erst einmal die grünen Autobatterien ausgeliefert werden...
kommen wir den Verrätern allmählich auf die Spur, hoffentlich...
Denn Verrat ist das Schlimmste, was einem in der Badewanne passieren kann.
und der letzte Satz war: Film!
Und dann plapperten alle wild durcheinander...
"Nieder mit der Arbeit!", skandierte die Menge.
Sie erschrak, als ihr Kommentar in großen Lettern von der Leinwand auf sie hinabsah.
Bei näherem Hinsehen jedoch --- waren die Lettern eher klein.
Sie wollte alles noch viel größer!
Denn: es kommt sehr wohl auf die Größe an.
...sprach Frau B. und entschwand.
Zurück ließ sie nur eine ratlose Kaffeetante und die Erinnerung an den Sommer.
Immerhin konnte sie sich auf das Museumsuferfest freuen.
Alles ist gut, so wie es ist.
Doch plötzlich kam eine Ameise mit dem Namen Gregoria Samsana und fraß das Museumsuferfest auf.
Alles kann - nichts muss.
In den letzten Jahren ist das Interesse an Ameisen sehr zurückgegangen. Aber sie überwanden sich, umdrängten den Käfig und wollten sich gar nicht fortrühren.
Aber warum müssen es immer Ameisen sein, auch anderes Krabbelgetier kann sehr fröhlich sein.
So fand sich am nächsten Morgen Gregoria Samsana wie verwandelt vor.
Sie war Mensch geworden. Warum? Keiner wusste es, weder die anderen noch sie selbst.
Wie dem auch sei, an ihrem ständigen Gefühl des Unwohlseins hatte sich nichts verändert.
Wir brauchen mehr Ameisen...
Auch an diesem neuen Ort gab es mehr Ameisen, als es ihm lieb gewesen währe.
Die zahllosen Ameisen liefen in langen Straßen über die Wege und alle Ebenen. Wie kleine Bäche aus schwarzen winzigen Leibern...es gruselte ihn.
Er mochte sich nicht gruseln. Er fürchtete sich vor Dunkelheit ... alles war so dumpf und dunkel!
Und plötzlich ein Meteoritenschauer.
Dunkel war gestern!
Hell ist das neue pink.
Ausgebrannte Fahrzeugwracks am Straßenrand wirkten im Gegenlicht wie die Kadaver prähistorischer Monstrositäten, die sich gegen ihr Aussterben aufbäumten.
Carni und Tyri feiern ein Fest.
zzz
Das Fest war nicht so spannend, da waren Carni und Tyri eingeschlafen.
Trotzdem ging es immer weiter!
Aber Sommer ist fertig.
Der Winter naht!
Kein Grund zur Sorge: Auch Schnee ist heilbar.
Und die Ameisen Leben weiter trotz Schnee und kälte.
und meistern alle Engel und Weihnachtsmänner
Wobei sie sich mit den Weihnachtsmännern sehr schwer tun.
Es sei denn, sie sind aus exquisiter Schokolade oder die Engel haben Flügel aus Zuckerwatte die sollten dann besser nicht in der Wohnung stehen Ameisen, bleibt in eurem Gebiet!
Wer stellt sich schon einen Weihnachtsmann in die Wohnung, es sei denn so einen, der seinen Mantel beiseite schiebt.Und dann?
...Sind die Ameisen los!
Bin ich am Vergleichen...
Ach herjemine....dann doch lieber die Handys zücken!
Aber der Schlanklori kennt die Nummer nicht!
Und deshalb rief er bei der Auskunft an um sich verbinden zu lassen.
Und wo landete er?!
Er landete gleich neben dem Andalusischen Hund. Er war verwirrt.
Denn soweit er sich entsinnen kann, ist er einst selbst als Vierbeiner geboren worden.
Wie und warum er sich dessen nicht mehr von Anfang an bewusst war, konnte er sich nicht erklären. Fest stand nur, dass es für ihn wichtig war, zu ergründen, wie es zu dem Wechsel seiner Gestalt gekommen war. Er brauchte Hilfe.
Und wer könnte besser helfen als die gute Mutter?
Aber wo war die Mutter? Wird Sie helfen können? Fragen, viele offene Fragen ... Wer kennt die Antwort, wo ist Hilfe?
Letztlich lag die Antwort in ihm selbst! Aber er musste noch einen weiten Weg gehen in sein tiefes Inneres, was war in seinem Inneren verborgen. Von einer Gestalt zur anderen ist er verwandelt worden und müsse sie akkzeptieren ohne die
bewussten Gründer seiner Metamorphose zu kennen.....
Da hörte er eine Stimme. Aber nur welche?
Es war die Stimme der Vernunft.
Und sie sprach: "Es ist vorbei. Vergiss sie."
Er gehorchte. Er fragte zurück: "Wen?"
Dazu schwieg sie eisern. Keine Antwort ist auch eine Antwort.
Zum Glück ließ er sich davon nicht entmutigen, und gönnte sich erstmal ein kleines Bier.
Warum?
Bier sollte regelmäßig konsumiert werden.
In großen Schlucken.
Hallo kaka -Ilcan
Eine Frau lehnte sich indes an eine Laternensäule. Sie zog an einer großen Zigarre und der Rauch den sie ausstoß war blutrot.
Beim dritten Zug jedoch machte die Säule \"plumps\" und die Frau fiel rücklinks über die Baumkrone.
Hoch oben baumelte sie, und zu allem Überfluss ging ihre Zigarre flöten und fiel langsam bis zum Boden.
Doch davon ließ sich Lotte nicht beirren, breitete ihre Flügel aus und schwang sich in die Lüfte.
Zusammen mit den Schwalben flog sie tief über die Felder, bis zur Autobahn.
\"Tröööööt\" hupte der Laster, und stieg im letzten Moment auf die Bremse.
Mit quietschenden Reifen kam er direkt vor der Ente zum stehen, die erschrocken quakte.
Keuchend stieg der Fahrer aus.
Doch das scheint mittlerweile allen egal zu sein.
So wie ihm mittlerweile alles egal ist, denn soeben hatte sich seine Freundin gertrennt und die Katze mitgenommen

 


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